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Mietminderungstabelle

Nachfolgend sind einige Entscheidungen der Gerichte zu Mietminderungsquoten aufgeführt. Bitte beachten Sie, daß diese Angaben lediglich Anhaltspunkte bieten können, da jeweils eine Einzelfallentscheidung getroffen wurde und neu zu treffen ist.

Die Voraussetzungen zur Mietminderung finden sie unter diesem Link.

Nutzung

-Mitbenutzung des Trockenbodens entzogen   
0 - 2,5 %

-offener Kamin im Wohnzimmer nicht benutzbar 
5 %

-Mitbenutzung der Waschküche entzogen    
10 %

-Wohnzimmer unbenutzbar 
10 %

-Nutzungseinschränkung durch weniger m² nach Modernisierung
10 %

-Abstellfläche statt vereinbartem abschliessbarem Keller
10 %

-Badewanne:Einschränkung der Gebrauchsmöglichkeit der Badewanne durch eine neue Hausordnung auf wenige Stunden in der Woche (Freitag von 18.00 bis 22.00 Uhr und Samstag von 15.00 bis 22.00 Uhr) ist dem Fehlen einer Badewanne gleich zusetzen
24 %
AG Helmstedt, Urteil vom 10.02.1987 3C 672/86, WM 1989, S. 564 = ZMR 1988, S. 67

-Badewanne (Unbenutzbarkeit)
20 %
AG Goslar, Urteil vom 18.09. 1973 8 C 716/72, WM 1974, S. 53

-Badewanne (unzumutbar aufgeraute)
3 %
AG Gronau, WM 1991, S. 262

-Badewanne (verkleinert)
Auch wenn bei einer Badewanne ein Acryleinsatz eingebaut wird und dadurch die Badewanne um ca. 20cm verkleinert wird, ist sie immer noch zu Zwecken der Körperpflege nutzbar
0 %
AG Dortmund, Urteil vom 22.02.1989 – 136 C 732/88, WM 1989, S. 172

-Badewannenabfluss (defekter)
3 %
AG Schöneberg, GE 1991, S. 527

-Aufzug defekt:
Mietminderungshöhe abhängig von der Geschosslage. Bei ausgefallenem Aufzug kann Mieter im 5. Stock um 7,5 % mindern
7,5 %
AG Bremen, Urteil vom 04.12.1986 – 10 C 300/86, WM 1987, S. 383

-Balkon unbenutzbar wegen herumstreunender Katzen, die von Nachbarn angelockt werden
15 %
AG Bonn, Urteil vom 27.11.1985 – 5 C 175/85, NJW 1986, S. 1114 = WM 1986, S. 212

-Balkon wegen Reparaturbedürftigkeit nicht benutzbar
3 %
LG Berlin, MM 1986, S.327

-Bordell im gleichen Haus
30 %
AG Charlottenburg, MM 1988, S. 367

-Briefkasten fehlt, Postzustellung deswegen unmöglich.
3 %
AG Hamburg, Urteil vom 23.07.1974 – 40 C 305/73, WM 1976, S. 53

-Briefkasten zu klein - Zustellung von Zeitschriften und DIN A4 Umschlägen macht Probleme
0,5 %
LG Berlin, MM 1990, S. 261

Feuchtigkeit, Wasser, Durchfeuchtung

-Wasserrohre, die Blei enthalten, solange Wasser der TrinkwasserVO entspricht
keine

- Wasserfleck auf Parkett (¼ m²)
bis10 DM

- Fenster bei Schlagregen undicht, Flecken im Fensterbereich in Schlaf- und Wohnzimmer
5 %

-Durchfeuchtete Zimmerdecke
8 % des Mietanteils für diesen Raum

-Flecke, Risse, geringe Feuchtigkeitsschäden in Neubau
10 %

- leichte Feuchtigkeitsschäden
10 %

-Stockflecken wegen Feuchtigkeit an Wänden
15 %

-Feuchtigkeit in Wohnung
20 %

-Wasserschäden an Wohnzimmrerdecke
25 %

- Feuchtigkeit und überdurchschnittliche Bodenkälte
30 %

-Teilüberschwemmung der Wohnung mit Abwässern wegen vom Vermieter nicht beseitigten Fehlern im Abflusssystem
38 %

-Abwasser der überliegenden Wohnung fließt beim darunterliegenden Wohnungsinhaber in dessen Toilette
20 %
AG Berlin - Neukölln, 8 C 473/81

-Badewannenabfluss (defekter)
3 %
AG Schöneberg, GE 1991, S. 527

-Durchfeuchtung der Außenwände und Rattenbefall
100 %
AG Potsdam, Urteil vom 15.06.1995 – 26 C 533/93, WM 1995, S. 534

-Durchfeuchtung (starke) der Wohnung
93 %
AG Berlin – Tempelhof / Kreuzberg, Az. 6 C 328/84

-Durchfeuchtungen (erhebliche) mit Schimmelbefall Durchfeuchtung und Schimmelpilzbefall von Küche, Wohn- und Schlafzimmer
80 %
LG Berlin, Az. 65 S 205/89, GE 1991, S. 625

-Durchfeuchtung der Zimmerdecke
8 %
LG Hamburg, Urteil vom 07.07.1972 – Az. 11 S 86/71

-Durchfeuchtung eines Abstellraums
7 %
AG Lüneburg, Urteil vom 20.11.1979 – 11 C 189/79

-Doppelfenster (undichte) wegen eindringender Feuchtigkeit beschlagen.
6 %
AG Köln, Urteil vom 11.07.1979 – 152 C 1013/78, WM 1981, S. 283

Bleigehalt im Wasser (überhöhter)

-Bleigehalt im Wasser zwischen 126 und 176 Mikrogramm / Liter
10 %AG Hamburg, Urteil vom 15. 09. 1989 – 44 C 2614/88, WM 1990, S. 383

- Überhöhter Bleigehalt im Wasser in Büro- und Lagerräumen; Messungen: 0,075, 0,18, 0,23 mg/l; Grenzwert der Trinkwasserverordnung: 0,04 mg/l- Bleifreiheit des wassers wird erst erreicht, wenn das Wasser 30 bis 60 Sekunden geflossen ist
5 %
1. OLG Köln, Urteil vom 30.04.199122 U 277/90, NJW 1992, S.51 = ZMR 1992, S. 1552.
AG Hamburg, Urteil vom 18.08.199340a C 1476/92, WM 1993, S. 736

-Bleigehalt im Wasser: Geringfügige Grenzwertüberschreitungen vom 79 und 58 Mikrogramm rechtfertigen keinen Anspruch des Mieters auf Austausch der Bleirohre. Eine gelegentliche Überschreitung der Grenzwerte ist ungefährlich und stellt daher nur einen nicht relevanten unerheblichen Mangel der Mietsache dar. Der Mieter hat in einem solchen Fall keinen Anspruch auf Austausch der Bleirohre.
0 %
LG Berlin, DWW 1987, S. 130
LG Frankfurt, Urteil vom 04.10.1988 – 2/11 S 18/88, WM 1990, S, 384 = ZMR 1990

Fenster

-Doppelfenster (undichte) wegen eindringender Feuchtigkeit beschlagen.
6 %
AG Köln, Urteil vom 11.07.1979 – 152 C 1013/78, WM 1981, S. 283

-Durch undichte Fenster und daraus resultierende Feuchtigkeit ist eine Küchenwand z.T. schwarz geworden. Minderung des Mietzinses wegen Zugluft
20 %
LG Berlin, Urteil vom 20.05.1994 63 S 39/94, WM 1994, S. 464
LG Hannover, Urteil vom 27.09.1978, ZMR 1979, S. 47
LG Kassel, Urteil vom 30.07.1987 1 S 274/84, WM 1988, S. 108

-Blinde Doppelfenster infolge von Feuchtigkeit
10%
LG Darmstadt, Urteil vom 04.04.19847 S 397/83, WM 1985, S. 260

-Fenster (luftdurchlässig und schwer schließbar)
10%
AG Münster, Urteil vom 20.07.19823 C 20/82, WM 1982, S.254

-Feuchtigkeits- und Schimmelbefall in acht Räumen eines Einfamilienhauses wegen undichten Daches
20%
AG Hamburg, Urteil vom 09.01.1979 – 42 C 634/76, WM 1979, S. 103

-Feuchtigkeit/ Schimmelbildung Küchenwand ist wegen undichter Fenster und daraus resultierender Feuchtigkeit z.T. schwarz geworden
20%
LG Hannover, Urteil vom 27.09.1978 – 11 S 188/78, ZMR 1979, S. 47

-Schimmelbefall in Wohn-, Schlaf- und Badezimmer
20%
LG Osnabrück, WM 1989, S. 370

-Neubaufeuchte mit Schimmelbildung; ohne bes. Vereinbarung gehört es nicht zu den Vertragspflichten des Mieters, durch übermäßiges Lüften und kostenaufwendiges Heizen eine feuchte Wohnung zum Austrocknen zu bringen
20%
AG Bad Schwartau, Urteil vom 03.11.1987, WM 1988, S.55

-Feuchtigkeitsschäden in Wohn- und Schlafzimmer
20%
AG Köln, Urteil vom 23.05.1973 – 152 C 195/73, WM 1974, S. 241

-Feuchtigkeit (erhebliche) und Nässe in der angemieteten Wohnung Durchfeuchtung eines Teppichbodens, Tropfwasser durch eine Zimmerdecke berechtigen zu einer Minderung von mind.
50%
AG Leverkusen, Urteil vom 18.04.1979 – 23 C 471/76, WM 1980, S. 163

-Feuchtigkeitsschäden einer mit Thermotapeten ausgestatteten Wohnung bei gewöhnlichen Heiz- und Lüftungsverhalten
25%
LG Aachen, Urteil vom 12.07.1990 – 2 S 114/90, WM 1991, S. 89

-Durchfeuchtung der Fensterfront und eines Teils der Decke
25%
AG Düren, Urteil vom 01.03.1990- 3 C 450/89, WM 1991, S. 89

Feuchte Stellen und leichter Schimmelbelag in der Küche
25%
AG Berlin, GE 1984, S. 183VG Berlin, GE 1983, S. 767

Feuchtigkeitsschäden im Wohnzimmer
10%
LG Hamburg, Urteil vom 02.03.1976 – 11 S 161/75, WM 1976, S. 205 = ZMR 1977, S. 305 = ZMR 1977, S. 332

Feuchtigkeitsschäden im Schlafzimmer
10%
LG Osnabrück, Urteil vom 02.02.1983 – 1 S 523/82 Feuchtigkeit im Keller 10%AG Bad Bramstedt, Urteil vom 20.07.1989 – 5 C 44/89, WM 1990, S. 71

Feuchtigkeit in der Küche
10%
AG Hannover, 415 C 1021/82

70x80cm großer Feuchtigkeitsfleck bei sich ablösenden Anstrich und Wasserrändern
10%
AG Lahnstein, Urteil vom 11.10.1976 – 2 C 477/76, WM 1977, S.227

Feuchtigkeitsschäden im Wohnzimmer
10%
AG Ravensburg, Urteil vom 12.03.1975 – 5 C 676/74, WM 1976, S. 9

Feuchtigkeitsflecken an der Küchendecke, Feuchtigkeit im Keller, Feuchtigkeit im Kellerraum
5 %
LG München I, Urteil vom 22.05.1985 – 31 S 17040/84LG München I, Urteil vom 30.11.1983 – 15 S 10974/83AG Düren, Urteil vom 16.12.1981 – 8 C 465/8, WM 1983, S. 30

Restliche Durchfeuchtungen, die von einer inzwischen behobenen Dachundichtigkeit herrühren
2%
LG Hannover, Urteil vom 15.04.1994 – 9 S 211/93, WM 1994 – S.463

Ein Minderungsrecht besteht nicht, wenn der Mieter nach Einbau von Isolierglasfenstern mit Kunststoffrahmen entgegen dem ausdrücklichen Hinweis des Fensterbauers nicht sorgfältig lüftet, sodass es wegen erhöhter Luftfeuchtigkeit zu Stockflecken kommen musste
0%
LG Hannover, Urteil vom 01.12.1982, WM 1983, S. 126

Lärm

-Lärmbelästigung durch Waschsalon im Haus
7 %

-Laute Geräusche der Heizungsanlage
5 - 10 %

-Wohnung übermässig hellhörig
10 %

-Lärmbelästigung aus Kinderarztpraxis in Wohnung darunter
10 %

-Erheblicher (!) Kinderlärm in Mehrfamilienhaus
11 %

-Lärmbelästigung durch Mitmieter
10 - 13 %

-Belästigung durch streunende Katzen
15 %

-Lärm durch angrenzenden Kinderladen
15 - 20 %

-Lärmbelästigung wegen mangelhaftem Schallschutz
20 %

-ruhestörender Lärm durch Mitbewohner
20 %

-Taubenhaltung auf Nachbargrundstück
25 %

-Baulärm nach 17 Uhr und an Wochenenden
25 %

-Bedrohung mit Straftaten und Lärmbelästigung durch andere Mieter
25 %

-aussergewöhnlich hoher Lärmpegel wegen extremem Strassenverkehr, der nicht durch Einbau schalldämmender Fenster aufgefangen wird
30 %

-immer wieder deutliche Klopfgeräusche durch Heizung im Schlafzimmer
75 % des Mietanteils des Schlafzimmers

-Lärm durch andere Mieter wird von Vermieter nicht unterbunden
35 %

-Baulärm, Staub, Abgase usw. in unmittelbarer Nachbarschaft
20 %
LG Göttingen 5 S 60/85NJW 1986, S. 1112 = WM 1986, S. 114

Baulärm, von Nachbargrundstück ausgehend, länger andauernd
3 %
AG Tiergarten, GE 1991, S. 579

Fluglärm

Wer in die Nähe eines Flughafens zieht, ist nicht zur Mietminderung berechtigt, wenn die Schallschutzvorschriften beachtet wurden
0%
LG Berlin, GE 1981, S. 391

Umfangreiche Bau- und Sanierungsarbeiten im Haus und Ausbau des Dachgeschosses
60 %
AG Hamburg, Urteil vom 16.01.1987 - 44 C 1605/86, WM 1987, S. 272

Umfangreiche Bauarbeiten über einen Zeitraum von mind. 3 Monaten rechtfertigen eine Minderung des Nettokaltmietbetrages in Höhe von ca. 50 %
50 %
AG Weißwasser, Urteil vom 18.04.1994 – 3 C 0701/93, WM 1994, S. 601

Lautstarke Musik durch eine Wohngemeinschaft im selben Haus
50 %
AG Braunschweig, Urteil vom 03.08.1989 – 113 C 168/89 (9), WM 1990, S. 147

Lärmbelästigung durch Gaststätte (bis 1 Uhr nachts)
37 %
AG Rheine, Urteil vom 31.10.1984 – 14 C 420/84, WM 1985, S. 260

Lärmbelästigung durch Bauarbeiten
30 %
AG Hamburg, WM 9/91, VII

Lärmbelästigung mit erheblicher Störung der Nachtruhe Diskothek mit einem Schallpegel von über 86 dB
30 %
AG Köln, Urteil vom 11.08.1977 – 155 C 5035/77, WM 1978,S. 173 = ZMR 1978, S. 27

Lärmbelästigung durch eine Imbissbude
28 %
AG Rheine, Urteil vom 30.10.1984, WM 1985, S. 260

Übermäßiger Baulärm in einem Neubaugebiet
25 %
LG Darmstadt, Urteil vom 03.05.1982 – 39 C 1706/81, WM 1984, S. 245

Lärmbelästigung durch Bauarbeiten über 6 Monate hinweg
22 %
LG Hannover, Urteil vom 28.05.1986 – 1 S 46/86, WM 1986, S. 311

Lärmbelästigung durch eine Imbissbude

Erhebliche Lärmbelästigung durch einen Nachbarn

Lärmbelästigung durch eine Schuhmacherwerkstatt im Hause

Sehr häufiges lautstarkes Feiern bis spät in die Nacht an den Wochenenden durch einen anderen MieterLärmbelästigung durch Bauarbeiten, auch wenn der Mieter arbeitstäglich abwesend ist Ständige nächtliche Lärmbelästigung durch andere Mieter

Die Nachtruhe störender Lärm, der durch ein Billard – Cafe verursacht wird; auch wenn der Mieter dem Lärm nur bei geöffnetem Fenster ausgesetzt ist Geräuschbelästigung durch defekte Maschinen; 54 – 60dB bei einem zulässigen Grenzwert von 35dB
20 %
AG Braunschweig, Urteil vom 26.05.1981 – 12 C 88/81, WM 1982, S. U 16
AG Chemnitz, Urteil vom 29.06.1993 – 4 C 1080/93, WM 1994, S. 68
und Vergleich vor dem LG Chemnitz, Protokoll der Sitzung vom 07.10.1993 – 6 S 3680/93, WM 1994, S. 68
AG Gelsenkirchen, Urteil vom 22.12.1975 – 3 C 29/75, WM 1978, S.66 = ZMR 1978, S. 238 = NJW – RR 1988, S.1041 = WM 1988, S. 348
AG Regensburg, Urteil vom 16.04.1991 – 4 C 275/91, WM 1992, S. 476AG Kerpen, Urteil vom 14.09.1993 – 3 C 181/83, WM 1987, S. 272
AG Köln, Urteil vom 17.02.1989 – 201 C 581/88, WM 1991, S. 545AG Köln, Urteil vom 13.05.1976 – 154 C 557/74, WM 1983, S. 126
AG Lünen, Urteil vom 16.12.1987 – 14 C 182/86, DWW 1988, S. 283

Lärmbelästigung durch angrenzenden Kindergarten
15 %
AG Hamburg, Urteil vom 27.07.1973 – 41 C 6/73, WM 1975, S. 209

Lärmbelästigung durch Bauarbeiten, wenn sich die Wohnung nicht in einer guten Wohnlage befindet
15 %
LG Siegen, Urteil vom 09.11.1989, WM 1990, S. 17

Lärm (übermäßiger) durch eine Gaststätte im Haus
11 %
LG Köln, Urteil vom 09.12.1986 – 12 S 127/86, WM 1987, S. 272

Lärmbelästigung Fluglärm und fehlende Isolierverglasung
10 %
LG Kiel, Urteil vom 08.01.1979 1 S 144/78, WM 1979, S. 128

Lärm (nächtlicher) durch Schließen von Garagentoren10 %LG Berlin, MM 1986, S. 294

Lärmstörung aus einem Ladenlokal, indem Schallplatten und CDs verkauft werden, in die darüberliegende Wohnung10 %AG Köln, Urteil vom 22.07.1992 207 C 164/91, WM 1994, S. 200

Gaststättenlärm, auch wenn der Mieter bei Einzug bereits wusste, dass sich in dem Haus eine Gaststätte befindet10 %AG Braunschweig, Urteil vom 29.06.1989, WM 1990, S. 148

Kinderarztpraxis, die unterhalb der Mietwohnung liegt (Lärmbelastung durch)10 %AG Bad Schwartau, Urteil vom 20.11.1975 – C 291/45, WM 1976, S. 259 = ZMR 1978, S. 266

Waschsalon im Haus, Lärmbelästigung7 %AG Hamburg, Urteil vom 24.01.1975 – 43 C 268/74, WM 1976, S. 151

Nachbarn

Normales Wohnverhalten in der Nachbarwohnung ist hinzunehmen (auch normale Festlichkeiten)0 %AG Bremen, WM 1957, S. 185

Spielplatz

Von einem Spielplatz in der Wohnanlage ausgehende Geräusche spielender Kinder und Jugendlicher sind hinzunehmen und mindern nicht die Miete0 %AG Aachen, Urteil vom 21.11.1986 – 14 C 318/86, WM 1987, S. 83AG Köln, Urteil vom 13.01.1993 – 220 C 275/92, WM 1993, S. 606

Tiefgarage

Mieter, der in über Tiefgarageneinfahrt liegende Wohnung zieht, muss mit Geräuschbelästigung rechnen0 %AG Bonn, Urteil vom 20.10.1989 – 8 C 191/89, WM 1990, S. 71

Innenstadtlage

Der mit einer Innenstadtlage verbundene Umweltlärm ist kein Mangel der Wohnung0 %LG Hannover, Urteil vom 15.04.1994 – 9 S 211/93, WM 1994, S. 463

Heizung

Heizung unterdimensioniert
5 - 10 %

-Laute Geräusche der Heizungsanlage
5 - 10 %

-Heizung 20% unter vertragsgemässer Leistung
7,5 %

-kein Warmwasser für 1 Monat
10 %

-Offenliegende Heizungsrohre nach Heizungseinbau
10 %

-Heizleistung unzureichend wg. Schornsteinmängeln; Rauchentwicklung
10 %

-keine Heizung im Schlafzimmer im Winter
20 %

-überdimensionierte, mit erheblichem Energieverlust arbeitende Heizung
10 - 15 %

-Heizung max. 17 - 18°
15 - 20 %

-keine Heizung für 1/3 des Oktobers
25 %

-max. 15 ° im Wohnzimmer
30 %

-gar keine Heizung im Winter
bis 100 %

-Heizkessel (überdimensionierter) Verursacht ungenutzten Energiemehrverbrauch von 60 %
10 %
OLG Düsseldorf, Urteil vom 04.12.1986 – 10 U 109/82, WM 1984, S. 54

Heizkörper unterdimensioniert, erlauben keine Erwärmung der Mieträume auf 20°C
5 %
Ag Münster, Urteil vom 05.04.1987 – 28 C 330/86, WM 1987, S. 382 = WM 1988, S. 109

Heizungsausfall (totaler) im Winter Totaler Heizungsausfall von September bis FebruarTotaler Heizungsausfall im Herbst und Winter
100 %
LG Berlin, WM 1993, S. 185
LG Hamburg, Urteil vom 15.05.1975, WM 1976, S. 10

Heizungsausfall (totaler)
75 %
1249/74, WM; 1978, S. 189
AG Oldenburg, Az. 19 C 559/77 VII
LG Berlin, Urteil vom 10.01.1992 - 64 S 291/91 ZMR 1992, S. 302

Heizungsausfall (totaler) im Winter:
50 %:

Ausfall der Heizung vom 15.12.1985 bis zum 28.02.1986 LG Berlin, MM 9/83, S. 16
Heizungsausfall im Sommer bei Außentemperaturen von 13 –17,5 °C
LG Bonn, Urteil vom 02.11.1981 – 6 S 396/81, WM 1982, S. 170
LG Kassel, Beschluss vom 24.02.1987 – 1 T 17/87 und 1 S 26/87, WM 1987, S. 271
Ag Berlin – Tempelhof/Kreuzberg, GE 1985, S.1033 AG Waldbröl, WM 1981, S. U 8

Heizungsausfall bzw. unzureichende Beheizung Temperaturen in der Wohnung von nur 15°C
30 %
LG Düsseldorf, Urteil vom 17.05.1973 – 12 S 382/73, WM 1973, S. 187

Heizungsausfall bzw. unzureichende Beheizung Raumtemperatur von 15°C Heizungsausfall an 20 Tagen im Oktober bei Außentemperaturen von 9,5°C
Heizungsausfall an 20 Tagen im Oktober bei Außentemperaturen von 2°C
25 %
AG Berlin –Neukölln, Az. 10 C 557/84AG Hamburg, Urteil vom 22.03.1973 – 46 C 191/72, WM 1973, S. 210
AG Waldbröl, Urteil vom 18.07.1980 – 3 C 396/80, WM 1980, S. 206

Heizung (unzureichende Beheizung)
20 %
VG Berlin, GE 1983, S. 767

Fehlende Heizungsmöglichkeit in der Küche
20 %
LG Hannover, Urteil vom 19.12.1978, WM 1980, S. 130

Schlafzimmer kann wegen Rohrbruchs am Heizkörper im Februar nicht beheizt werden

20 %
AG Bad Segeberg, Urteil vom 29.09.1976 – 12 C 35/76, WM 197, S. 227

Raumtemperatur unter 20°C Heizungsausfall im Oktober
20 %
AG Berlin - Spandau, Az. 3 C 209/81

Raumtemperatur von 16 - 18°C
20 %
AG Köln, Urteil vom 06.12.1976 - 152 C

Raumtemperatur von 18°C
20 %

Heizungsausfall (vollständiger) Raumtemperatur von 15°C
15 %
AG Berlin – Tempelhof, GE 1985, S. 1033
AG Berlin – Schöneberg, Az. 2 C 454/85

Heizleistung (schlechte) Raumtemperaturen von 17-18°C
13 %
AG Berlin – Schöneberg, MM 1981, S.51

Heizung Lautes Knacken und Rauschen
10 %
LG Hannover, Urteil vom 15.04.1994 – 9 S 211/93, W, 1994, S. 463

Lautes Knackgeräusche eines Gas-RaumheizersIn den Monaten Dezember bis März
10 %
AG Hamburg, Urteil vom 08.01.1987 – 49 S 836/86, WM 1987, S. 271Heizleistung (schlechte) Aufgrund von Schornsteinmängeln10 %AG Rendsburg, Urteil vom 28.05.1974, WM 1975, S. 122

Heizung Lautes Knacken und Rauschen Im Monat April
5 %
AG Hamburg, Urteil vom 08.01.1987 – 49 C 836/86, WM 1987, S. 271

Heizung (Ausfall) Ausfall der Heizungsanlagen in den Sommermonaten
0 %
LG Wiesbaden, Beschluss vom 29.09.1989 – 8 S 135/98, WM 1990, S. 71

Heizung (fehlende) Die fehlende Heizmöglichkeit in der Küche der Wohnung stellt für sich allein noch kein Mangel der Mietsache dar.
0 %
LG Berlin, Beschluss vom 05.06.1989 – 61 S 189/89, MDR 1990, S. 56 = WM 1990, S. 16 = ZMR 1990, S. 58

Klopfgeräusche in der Zentralheizung
17 %
LG Darmstadt, Urteil vom 25.10.1978 – 7 S 131/78, WM 1980, S. 52

Knackgeräusche - Rhythmisch wiederkehrende Knackgeräusche der Heizung, die die Benutzung des Schlafzimmers unzumutbar machen.
75 %
LG Mannheim, Urteil vom 23.11.1977 – 4 S 95/77, ZMR 1978, S. 84

sonstige Mängel

Drogenscene in Umgebung des Wohnhauses entstanden ohne konkrete Beeinträchtigung in der Wohnung:
keine

Unterbringung von Asylbewerbern in Nachbarschaftkeine zu wenig Müllgefässe und Haustür nicht abschliessbar10 DM fehlender anzulegender Spielplatz + Sandkiste
5 %

Treppenhausverschmutzung + Geräusch- und Geruchsbelästigung durch Lüftungsanlage
10 % (hier: nur der Kaltmiete)

erhebliche Mängel am Treppenhaus + mangelhafte Müllbeseitigung
10 %

Störungen durch Tiefgaragenzufahrt
10 %

Fensterläden entfernt
10 %

Dusche geht nicht
17 %

Bedrohung mit Straftaten und Lärmbelästigung durch andere Mieter
25 %

Fernseh- / Rundfunkantenne defekt
50 % der Rundfunkgebühren

Küche und WC unbenutzbar, auch wenn Ersatzräume in Nachbarhaus genutzt werden können
50 %

Totalumbau der Wohnung
100 % während Umbauphase, auch trotz Weiterbenutzung

Badezimmerfliesen (verschiedenfarbige)
5 %
LG Kleve, Urteil vom 05.02. 19916 S 285/90, WM 1991, S.261

Veränderungen im Baumbestand eines Grundstücks muss der Mieter grundsätzlich hinnehmen
0%
AG Gronau, Urteil vom 21.02.19913 C 288/ 90, Wm 1991, S. 262

Bordell im gleichen Haus30 %AG Charlottenburg, MM 1988, S. 367

Bauordnungsrechtliche Unzulässigkeit
Eine Mietsache, die behördlich nicht abgenommen ist, weil sie den Bauordnungsvorschriften nicht entsprach, ist mit einem Sachmangel behaftet. Der Mieter ist in einem solchen Fall ohne weitere Vorankündigung zur Mietminderung berechtigt.
33%
BGH, NJW 1963, S. 804

Bauordnungswidriger Zustand
Der Mieter kann bereits dann die Miete mindern, wenn er sich durch eine Androhung des Bauordnungsamtes auf die Zwangsräumung einrichten muss. Dem Mieter ist nicht zumutbar, einen langwierigen Rechtsstreit gegen das Bauordnungsamt wegen einer fehlenden Baugenehmigung für seine Mietwohnung zu führen.
50 %
LG Mönchengladbach, Urteil vom 15.11.1991 – 2 S 528/90, ZMR 1992, S. 304

Discomusik aus einer Gaststätte Sechsmal im Monat bis 3.00 Uhr morgens
15 %
AG Bonn, WM 1990, S. 497

Dusche funktioniert nicht
16 %
AG Köln, Urteil vom 28.11.1986 – 221 C 85/86, WM 1987, S. 271

Einrüstung eines Gebäudes Verhängung mit Planen wegen Bauarbeiten 15 % AG Hamburg, Urteil vom 24.08.1995 – 38 C 483/95, WM 1996, S. 30 Elektrizität (totaler Ausfall)
100 %
AG Neukölln, MM 1988, S. 151

Fäkalienaustritt aus WC und Badewanne wegen defekter Installation (Abflussstau)
38 %
AG Groß-Gerau, Urteil vom 19.07.1979, WM 1980, S. 128

Fäkalienrückfluss in der Toilette
5 %
AG Schöneberg, GE 1991, S. 527

Fenster (unverschließbar)
Der Zustand eines Fensters, durch das ungehindert in ein Haus eingedrungen werden kann, rechtfertigt eine Minderung von 10% 10%
AG Bergisch Gladbach, Urteil vom 14.12.1977 – 16 C 696/76, WM 1980, S. 17

Fenster (undichte) Mit geringen Nässeschäden im Fensterbereich 5% LG Berlin, Urteil vom 18.03.1982 – 61 S 437/81, GE 1982, S. 527 = MDR 1982, S. 671 = WM 1982, S. 184

Fenster sind im Sommer im schlechten Zustand und deshalb luftdurchlässig und schwer verschließbar 5% AG Kassel, Urteil vom 14.07.1993 – 802 C 2502/92, WM 1993, S. 607

Blind, feuchtigkeitsbeschlagene Isolierglasscheiben rechtfertigen eine Mietminderung von 5 % je Fenster AG Münster, Urteil vom 20.07.1982 – 3 C 20/82, WM 1982, S. 254

Fenster Trübung einer Isolierglasscheibe im Wohnzimmer 1% AG Miesbach, Urteil vom 30.10. 1984 – 3 C 585/84, WM 1985, S. 260

Fensterläden, Entfernung 10 % AG Friedberg (Hessen), Urteil vom 01.08.1975 – C 117/75, WM 1977, S. 139 = ZMR 1978, S. 50

Fensterscheibe Trübung einer Isolierglasscheibe in der Küche 0,5% AG Miesbach, Urteil vom 30.01.1984 – 3 C 585/84, WM S. 260 Fernsehempfang (schlechter) 10% AG Schöneberg, GE 1988, S. 361

Fernsehempfang (schlechter)
Ist entgegen dem Zustand bei Anmietung der Empfang ortsüblicher ausländischer Fernsehsender in der Mietwohnung aus vom Vermieter zu vertretenden Gründen nicht mehr möglich, so stellt das einen erheblichen Mangel dar
0%
AG Hamburg, Urteil vom 22.06.1988 – 40b C 2213/87, WM 1990, S. 70

Formaldehydkonzentration (überhöhte) in Schlaf- und Kinderzimmer berechtigt zu einer Mietminderung von 56% und zur fristlosen Kündigung
56%
AG Köln, Urteil vom 30.09.1986 – 217 C 346/86, NJW – RR 1987, S. 972 = VuR 1987, S. 40 = WM 1987, S. 120 (0,13 – 0,2mg/m)
LG München I, Urteil vom 26.09.1990 – 31 S 20071/89, NJW – RR 1991, S. 975 = VuR 1991, S. 251 = WM 1991, S. 584

Formaldehyd: Wenn die Belastung einer Mietwohnung mit Formaldehyd den vom Bundesgesundheitsamt festgesetzten Grenzwert übersteigt, ist der Mieter berechtigt das Mietverhältnis fristlos zu kündigen und die Miete rückwirkend um 50% zu kürzen (bei einer Formaldehyd- Belastung zwischen 0,13 und 0,21 ppm)
50%
AG Mettmann, Urteil vom 13.02. 1990 – 21 C 202/88, VuR 1990, S. 208

Garage, die innen und außen noch verputzt werden muss und deren Decke von unten notdürftig abgestützt werden muss. Außerdem fehlt noch eine Trennwand zu der anschließenden Doppelgarage
66%
AG Hanau, Urteil vom 12.12.1978 – 32 C 69/78, WM 1980, S. 85

Garagentor (defekt)
Der Defekt des Tores einer Sammelgarage mindert nicht die Nutzungsmöglichkeit des Stellplatzes
0%
AG Kassel, Urteil vom 15.12.1988 – 801 C 4534/88, WM 1989, S. 171

Gartenbepflanzung
Erforderliche Umgestaltungen der Gartenbepflanzung (hier: Kürzung der Hecke im Vorgarten) bewirken keinen Mangel der Mietsache.
0 %
AG Hamburg, Urteil vom 10.07.1995 – 49 C 1977/94, WM 1995, S. 652

Gartentürbeschläge (rostige)
Rostige Gartentürbeschläge stellen keinen erheblichen Mangel dar.
0 %
LG München I; Urteil vom 30.11.1983 – 15 S 10974/83

Gegensprechanlage
Eine nicht funktionstüchtige Gegensprechanlage mindert den Gebrauchswert der im 4. Obergeschoss des Hauses gelegenen Wohnung nicht unerheblich.
5 %-6 %
LG Berlin, GE 1992, S. 159
AG Aachen, Urteil vom 10.08.1989 – 80 C 220/89, WM 1989, S. 509

Gegensprechanlage (defekt)
1 %
AG Schöneberg, GE 1991, S. 527

Gerüche von einer Pizzabäckerei im Nachbarhaus
15 %
AG Köln, Urteil vom 19.09.1989 – 208 C 246/89, WM 1990, S. 338

Gestank (bestialischer), der von einer Nachbarwohnung herrührt, weil der Nachbar ein Frettchen hält.
33 %
AG Köln, Urteil vom 27.09.1988 – 201 C 457/87, WM 1989, S. 234

Hausbeleuchtung (defekt)
Wenn die Hausbeleuchtung nicht funktioniert, kann der Mieter die Miete um 1 % mindern.
1 %
AG Schöneberg, GE 1991, S. 527

Hausmusik
Persönliche Überempfindlichkeit gegen Hausmusik von Nachbarn in einem Mehrfamilienhaus rechtfertigt keine Mietminderung wegen Mangelhaftigkeit der Mietsache, solange die Nachbarn nicht in den Ruhezeiten spielen und beim Musizieren nicht unnötig über die Zimmerlautstärke hinausgehen.
0 %
AG Münster, Urteil vom 05.07.1991 – 4 C 83/91, WM 1991, S. 545

Haustür (defekt)
3 %
AG Neukölln , MM 1988, S. 151

Hellhörigkeit eines Teils der Räume der Wohnung
10 %
AG Lüdinghausen, Urteil vom 31.10.1979 – 4 C 132/78, WM 1980, S. 52

Herd und Backofen (unbenutzbar)
3 %
AG München, Urteil vom 21.05.1985 – 23 C 8930/84

Hochhausanlage (ungepflegter Zustand)
Treppenaufgänge und Flure, Eingangstür und Feuerschutztüren und Fahrstuhlinnenraum sind total verdreckt. Filzstiftzeichnungen und andere farbliche Schmierereien mit Sprüchen obszönen und nationalistischen Inhalts wurden nicht nachhaltig entfernt, teilweise überhaupt nicht beseitigt. Hundekot lag teilweise tagelang im Treppenhaus, Einfüllschächte der Müllschlucker wurden nicht sorgfältig gereinigt und die gelegentlichen Verunreinigungen der Fahrstuhlkabinen mit Kot wurden nicht umgehend beseitigt. Eine Seitenwand des Fahrstuhls war eingetreten. Die Gleitleiste für die Fahrstuhlinnentür war nie gereinigt worden. Der Sandspielplatz für die Kleinkinder war nicht mit frischem Sand versehen und der Hunde- und Katzenkot ist daraus nicht regelmäßig entfernt worden...
5 %
AG Kiel, Urteil vom 19.09.1990 – 7 C 56/90, WM 1991, S. 343

Isolierung (mangelhafte)
Die Tatsache, dass eine Mietwohnung aufgrund ihrer wärmetechnischen Beschaffenheit verhältnismäßig hohe Heizkosten verursacht, ist für sich allein genommen nicht als Sachmangel anzusehen.
0 %
LG Hamburg, Urteil vom 05.05.1988 – 7 S 166/87, DWW 1988, S. 348 = NJW – RR 1988, S. 907 = WM 1988, S. 350 = ZMR 1989, S. 63

Kamin (offener) nicht benutzbar 
5 %
LG Karlsruhe, Urteil vom 10.07.1987 – 9 S 66/87, WM 1987, S. 382

Keller
Anstelle eines vereinbarten abgeschlossenen Kellerraums wurde dem Mieter nur eine Abstellfläche zur Verfügung gestellt.
10 %
LG Hamburg, Urteil vom 14.11.1974 – 7 S 64/74

Keller
Feuchtigkeit der zur Wohnung gehörenden Kellerräume
10 %
AG Bad Bramstedt, Urteil vom 20.07.1989- 5 C 44/89 , WM 1990, S. 71

Keller (Beleuchtung )
Ein Kellerraum, bei dem die Beleuchtung fehlt , bei dem aber Licht von außen hereinkommt, stellt nur einen unerheblichen Mangel dar.
0 %
AG Pinneberg, Urteil vom 15.03.1979 – 45 C 521/78, WM 1980, S. 68

Kinderlärm (übermäßiger) frühmorgens und spätabends durch kinderreiche Mitmieter
11 %
LG Köln, Urteil vom 24.11.1970 – 12 S 389/70, WM 1971, S. 96

Üblicher Kinderlärm berechtigt nicht zur Mietminderung
0 %
AG Aachen, Urteil vom 18.07.1974 – 15 C 152/74, WM 1975, S.38
AG Bergisch Gladbach, Urteil vom 18.05.1982 – 26 C 14/82, WM 1983, S. 236
AG Hannover, Urteil vom 30.05.1984 – 523 C 4320/84, WM 1987, S. 218

Kochgerüche
Haushaltsübliche Kochgerüche müssen auch im Treppenhaus geduldet werden
0 %
AG Hamburg – Harburg, Urteil vom 21.09.1992 – 643 C 230/92, WM 1993, S. 39

Küche und Toilette unbenutzbar
50 %
LG Berlin, MM 10/1983, S. 14

Küchenherd defekt
5 %
LG Berlin, Az. 61, S 171/80, GE 1981, S. 673

Lagerung von Baumaterial
Die teilweise Belegung eines Wohngrundstücks mit Baumaterial stellt einen Mangel des Mietobjekts dar, der den Mieter zur Minderung des Mietzinses in Höhe von 10 % berechtigt.
10 %
AG Bad Segeberg, Urteil vom 21.11.1991 – 17 C 122/91, WM 1992, S. 477

Mäuse und Kakerlaken (monatelanger Befall)
Mäuse tummeln sich in der Küche und hinterlassen ihre Exkremente in Kochtöpfen und Geschirr
10 %
AG Bad Säckingen, Urteil vom 30.03.1976 – C 368/75, WM 1986, S. 113
AG Bonn, Urteil vom 08.02.1985 – 6 C 277/84 WM 1986, S. 113
AG Rendsburg, Urteil vom 04.03.1988 – 3 C 551/87, WM 1989, S. 284

Müllschlucker (dauernd defekt)
2,5 %
AG Hamburg, Urteil vom 01.08.1979 – 48 C 1464/79, WM 1981, S. U 13

Müllschlucker (stillgelegter)
0 %
AG Hamburg, Urteil vom 31.01.1984 – 37a C 344/83, WM 1985, S. 260

Neubaufeuchte
Die übliche Neubaufeuchtigkeit ist kein Mangel; der Mieter muss der Neubaufeuchtigkeit durch lüften begegnen und die Möbel von den Wänden abrücken
0 %
AG Langen, Urteil vom 09.06.1982 – 3 C 293/81, WM 1982, S. 226

Nitratgehalt im Wasser Ist gesundheitsgefährlich überhöhtNitratgehalt liegt um 236 % über dem Grenzwert nach der Trinkwasserverordnung
30 %
AG Brühl, Urteil vom 07.03.1990 – 2b C 831/89, WM 1990, S. 382

Nitratgehalt (gesundheitsgefährlicher)
10 %
AG Osnabrück, Urteil vom 11.05.1987 – 14 C 33/87, NJW – RR 1987, S. 971 = WM 1989, S. 12 = ZMR 1987, S, 342

Parkplatz Nachhaltige Behinderung in der Nutzung eines Kfz- Einstellplatzes durch ständiges verkehrswidriges Parken Dritter
100 %
LG Köln, Urteil vom 19.12.1974 – 1 S 211/74, MDR 1976,S. 44 = WM 1976, S, 29 = ZMR 1977, S. 25 = ZMR 1977, S., 154

Perchlorethylen, austretendes
Aus einer im Erdgeschoss befindliche Textilreinigung, das zu trockener Haut, Halsbeschwerden, trockenem Rachenraum, Schwindelgefühl, Augenbrennen und Kopfschmerzen führt
50 %
LG Hannover, Urteil vom 25.04.1990 – 11 S 358/89, NJW – RR 1990, S. 972 = WM 1990, S. 337

Perchlorethylen
Eine Belastung der Raumluft mit 0,1mg/m³ Perchlorethylen stellt keinen Minderungsgrund dar
0 %
AG Hamburg, Urteil vom 29.11.1988, WM 1989, S. 368

Pkw-Stellplatz
Wird entgegen der Zusage bei Anmietung der Neubauwohnung dem Mieter kein Pkw- Stellplatz am Haus zur Verfügung gestellt, sondern lediglich ein allgemein zugänglicher Parkplatz ca. 400 bis 500m vom Haus entfernt eingerichtet, so ist eine Mietminderung von 10 % gerechtfertigt
10 %
AG Köln, Urteil vom 09.01.1989 – 213 C 295/86, WM 1990, S. 146

Prostitution im gleichen Haus
25 %
AG Münster, Az. 5 C 62/87

Prostitution im gleichen Haus
22%
AG Regensburg, Urteil vom 20.06.1990 – 3 C 1121/90 und 3 C 1146/90, WM 1990, S. 386

Rostiges Leitungswasser
Wegen der Beschaffenheit der Hauswasserleitung
10%
LG Braunschweig, Urteil vom 13.05.1988, WM 1990, S. 145
LG Köln, Urteil vom 25.03 1986 – 12 S 488/85, WM 1987, S. 122
AG Dortmund, Urteil vom 06.06.1990 – 126 C 799/90, WM 1990, S.425
AG Köln, Urteil vom 27.02.1980 – 211 (154) C 3195/79, WM 1982, S.226
AG Berlin- Spandau, MM 1988, S.152

Sandkasten
Wenn kein Sandkasten für die Kinder vorhanden ist oder der vorhandene Sandkasten verwahrlost ist, kann der Mieter die Miete mindern

Wenn bei einem Mehrfamilienhaus ein Kindersandkasten fehlt
Der Sandspielplatz für die Kleinkinder war nicht mit frischem Sand versehen und der Hund- und Katzenkot ist daraus nicht regelmäßig entfernt worden...
5%
LG Freiburg, Urteil vom 18.02.1975 – 9 S 197/74, ZMR 1976, S. 210
AG Kiel, Urteil vom 19.09.1990, WM 1991, S. 343

Schimmelpilz
Beruht die unstreitige Schimmelpilzbildung in den Mieträumen zu 65% auf baulich bedingten Mängeln der Mietsache, so kann die Miete um 14 % gemindert werden
14 %
LG Bonn, Urteil vom 03.12.1990 –6 S 76/90, ZMR 1991, S. 300

Schimmel- oder sog. Spakflecken an der Außenwand eines Abstellraumes
10%
AG Steinfurt, Urteil vom 11.08.1977 – 3 C 230/77, WM 1977, S.256

Schimmelbildung und Geruchsentwicklung, auch wenn der Mieter die Schäden mit beeinflusst hat
10 %
LG Hannover, Urteil vom 27.07.1982 – 11 S 322/ 81, WM 1982, S. 183

Schimmelbildung: Schränke müssen von der Wand abgerückt werden
10% LG Hamburg, Urteil vom 10.04.1984 – 16 S 211/83, WM 1985, S. 21

Schimmelpilzbildung: Abgetrocknete Schimmelpilzbildung und drei gebrochene Fliesen im Hauswirtschaftsraum, ein 2,80 m langer Mauerriss in der Küche sowie eine defekte Fliese neben der Duscharmatur rechtfertigen eine Mietminderung von insgesamt 2 % monatlich, wenn es sich um eine Wohnung mit ausgesprochen hohem Mietpreis handelt. Bei solchen Wohnungen rechtfertigen auch kleinere Mängel ohne Gebrauchs-beeinträchtigung eine Mietminderung
2 %
AG Münster, Urteil vom 18.10.1995 – 48 C 493/94, WM 1995, S. 704

Schimmel Spak- oder Stockflecken in der Mietwohnung sind Fehler der Mietsache. Eine Mietminderung ist aber ausgeschlossen, wenn die Mieter selbst die Feuchtigkeits-erscheinungen als Folge fehlerhaften Heizens und Lüftens zu vertreten haben.
0 %
LG Lüneburg, Urteil vom 08.01.1987 – 6 S 320/85, ZMR 1987, S. 336

Silberfischchen Wenn in der Wohnung Silberfischchen auftreten (20-25 Stück), kann der Mieter die Miete um 20% mindern. 20 % AG Lahnstein, WM 1988, S. 55

Spinnen
Das Auftreten von Spinnen bei Parterrewohnungen ist unumgänglich und nicht abhängig von dem zusatnd des Gartens und kann in keinem Fall als erheblicher Mangel i. S. d. § 537 BGB betrachtet werden.
0 %
AG Köln, Urteil vom 26.11.1992 – 215 C 335/92, WM 1993, S. 670

Tanzschule
Vibrationen, Schallgeräusche und rhythmisches Klatschen von einer über der Wohnung liegenden Tanzschule
20 %
AG Köln, Urteil vom 16.07.1987 – 208 C 545/86, WM 1988, S, 56

Taubenhaltung auf dem Nachbargrundstück (mehrere 100 Tauben)
25 % AG Dortmund, Urteil vom 14.09.1979 – 121 C 151/79, WM 1980, S. 6

Taubenhaltung des Vermieters 20 % AG Lüdinghausen, Urteil vom 02.10.1964 – 4 C 126/64, WM 1965, S. 169

Tauben / Balkon Verunreinigungen des Balkons durch nistende Tauben 5 % AG Hamburg, WM 1988, S. 121

Teppichboden, der sich in der Diele, im Schlaf- und Kinderzimmer vom Boden abgelöst hat. In Folge der Ablösung war das Begehen der Wohnung erschwert und es bestand Gefahr für die Gesundheit der in der Wohnung befindlichen Personen durch Stolpern.
4,65 %
AG Köln, Urteil vom 30.01.1987- 221 C 294/86, WM 1988, S. 108

Terrasse Wenn der Mieter eine 20 qm große Terrasse, die von der Wohnung aus zugänglich ist und deshalb mangels anderweitiger Vereinbarungen im Mietvertrags als mitvermietet anzusehen ist, nicht benutzen kann, ist er berechtigt, die Miete um 15 % zu mindern. 15 % AG Eschweiler, Urteil vom 19.05.1994 – 5 C 114/94, WM 1994, S. 427

Tiefgaragenzufahrt: Störungen der Tiefgaragenzufahrt
10 %
AG Osnabrück, Urteil vom 03.06.86, WM 1986, 334

Toilette: Einzige Toilette nicht mehr nutzbar
80 %
LG Berlin, MM 1988, 213

Tiergestank Tiergestank aus Nachbarwohnung wegen nicht artgerechter Tierhaltung
10 %
AG Bergisch-Gladbach, AZ 23 C 280/90

Toilette: Wenn die einzige Toilette nicht benutzbar ist, kann der Mieter die Miete um 80% mindern.
80%
LG Berlin, MM 1988, S.213.

Toilette Wenn die zweite zur Wohnung gehörende Toilette vom Vermieter abgeschlossen ist, kann der Mieter die Miete um 7% mindern.
7%
AG Nidda, Urteil vom 28.01.1983 - 1 C 600/82, WM 1983, S.236

Toilettenbelüftung (defekte)
5%
AG Köln, Urteil vom 24.01.1978 – 152 C 3198/77, WM 1980, S.124

Toilettenspülung (unzureichende)
Wenn der Wasserdruck der Toilettenspülung unzureichend ist, kann der Mieter die Miete um 15% mindern.
15%
AG Münster, Urteil vom 19.01.1993 – C 133/92, WM 1993, S.124

Trittschallgeräusche
5%
LG Hannover, Urteil vom 15.04.1994 – 9 S 211/93, WM 1994, S. 463 (Trittschallgeräusche in einem Altbau)

Trockenboden (nicht mehr nutzbar)
2,5%
LG Hannover, Urteil vom 15.11.1956 – 7 S 196/56, ZMR 1957, S.193

Türbeschläge (einfache) Auch die Verwendung einfacher Beschläge anstelle von Sicherheitsbeschlägen stellt keine erheblichen Mängel dar.
0%
LG Freiburg, Urteil vom 16.06.1983 – C 389/82, WM 1988, S.263

Überschwemmungs-schaden am Teppichboden mit unerträglichem Gestank
80%
AG Friedberg / Hessen, Urteil vom 06.07.1983 – C 389/82, WM 1984, S.198

Unbewohnbarkeit (totale) der Wohnung wegen Neubaus und Neugestaltung.
100%
AG Köln, Urteil vom 25.02.1976 – 54 C 596/74, ZMR 1980, S.87

Undichtigkeit aller Fenster Einer Wohnung und die damit verbundene Feuchtigkeit. 50% AG Leverkusen, Urteil vom 25.09.1980 – C 215/80

Warmwasserversorgung (fehlende) und Entzug des Kellers 30% AG Darmstadt, Urteil vom 03.12.1981 – C 3374/81, WM 1983, S.151.

Warmwasserversorgung (Ausfall) 10% LG Berlin, WM 1955, S.134.AG Münster, WM 1981, S. U 22 Warmwasser Ein erheblicher Mangel liegt nicht vor, wenn das Warmwasser nur 40 bzw. 43 Grad Celsius beträgt. 0% LG. Hamburg, Urteil vom 13.07.1978 – 7 S 66/78, WM 1978, S.242

Waschküchenbenutzung (Vorenthaltung) 5% AG Köln, Urteil vom 23.09.1982 – 210 C 25/82, WM 1983, S.122. AG Koblenz, Urteil vom 17.10.1978 – 13 C 198/78, WM 1980, S.112. (5-10%)AG Osnabrück, Urteil vom 06.05.1988 – 44 C 57/88, WM 1990, S. 147 (Entzug von Gemeinschaftswaschmaschine und- trockner).

Waschplan Vermieter verändert einseitig den Waschplan zu ungunsten des Mieters. 10% AG Brühl, Urteil vom 25.07.1974, WM 1975, S.145.

Wasser tropft durch die Zimmerdecke Mangel durch Naturkatastrophe (Schneesturm) hervorgerufen 30% AG Kiel, Urteil vom 26.06.1980 – C 9/80, S.235

WC- Abfluss verstopft Von 15 Steckdosen funktionieren nur 3, außerdem kann die Post nicht ordnungemäß zugestellt werden. 50% Ag Hamburg, Urteil vom 23.07.1974 – C 305/73, WM 1976, S.53

Wildtauben Beeinträchtigung der Mietsache durch Wildtauben rechtfertigen keine Mietminderung, wenn dem Vermieter keine Abhilfe möglich ist.
0%
LG Kleve, Urteil vom 28.01.1986 – 3 S 117/85, NJW-RR 1986, S.1344 = 1986, 333

Wohnflächengröße:
Eine Minderung wegen geringerer Wohnfläche als vereinbart kommt nur dann in Betracht, wenn die Wohnungsgröße dem Mieter ausdrücklich zugesichert wurde. 0%

Wohnungsklingel (defekt)
0%
AG Neukölln, MM 1988, S. 151

Wohnungstür (fehlende)
15%
LG Düsseldorf, Urteil vom 17.05.1973 – 12 S 382/72, WM 1973, S.187.

Wohnzimmer unbenutzbar wegen Einsturzgefahr der Zimmerdecke infolge eines Wasserschadens
30%
AG Bochum, Urteil vom 28.11.1978 – 5 C 668/78, WM 1979, S.74.

Zugluft durch mangelhafte Fensterdichtungen
20%
LG Kassel, Urteil vom 30.07.1987 – 1 S 274/84, WM 1988, S. 108.

Zugluft wegen fehlerhaft installierter Gasetagenheizung.
10%
AG Rüsselsheim, DWW 1991, S.147.

Weitere Minderungsquoten findet man in der Mietminderungsliste von Thieler / Vetter (Alexandra Verlag, Weilheim).

 

Achtung:
Es ist empfehlenswert, eine Minderung nur bis zu einem Betrag von weniger als 2 Monatsmieten einzubehalten. Wird ungerechtfertigt ein Betrag von 2 Monatsmieten oder mehr einbehalten,  ist der Vermieter zur Kündigung berechtigt. Man sollte daher ab diesem Betrag die Miete wieder voll bezahlen, um kein Kündigungsrisiko einzugehen und in der Höhe des Minderungsbetrags die Miete ausdrücklich nur unter Vorbehalt bezahlen.

Alle Informationen ohne Gewähr.


Kontakt: brennecke@brennecke-rechtsanwaelte.de

Wir beraten Sie gerne persönlich, telefonisch oder per Mail. Sie können uns Ihr Anliegen samt den relevanten Unterlagen gerne unverbindlich als PDF zumailen, zufaxen oder per Post zusenden. Wir schauen diese durch und setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung, um Ihnen ein unverbindliches Angebot für ein Mandat zu unterbreiten. Ein Mandat kommt erst mit schriftlicher Mandatserteilung zustande.
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Über die Autoren:

Harald Brennecke, Rechtsanwalt

Portrait Harald-Brennecke

Rechtsanwalt Harald Brennecke ist Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Fachanwalt für Insolvenzrecht.

Er berät, vertritt und begleitet Gesellschafter, Geschäftsführer und Unternehmen bei

  • Rechtsformwahl
  • Wahl des Firmennamens
  • Gesellschaftsgründungen:
    z.B. Beratung zu Gesellschaftskonzepten, Gestaltung von Gesellschaftsverträgen, Geschäftsführerverträgen, Handelsregisteranmeldungen, Vorbereitung und Begleitung  bei Notarterminen 
  • Auseinandersetzungen zwischen Gesellschaftern
  • Liquidation von Gesellschaften
  • Firmenkäufen
  • Due Diligence
  • Geschäftsführerverträgen
  • Sanierung, Insolvenzvermeidung und Insolvenzbegleitung:
    Harald Brennecke ist seit 1999 im Bereich der Unternehmenssanierung tätig. Als Fachanwalt für Insolvenzrecht berät und begleitet er Sanierungen und betreut Geschäftsführer und Gesellschafter bei Firmeninsolvenzen. Er unterstützt Geschäftsführer in der Unternehmenskrise hinsichtlich der für sie bestehenden Haftungsrisiken sowie Gesellschafter im Interesse der Wahrung der Unternehmenswerte. Er unterstützt bei der Suche nach Investoren und Wagniskapitalgebern (venture capital), begleitet Verhandlungen und erstellt Investorenverträge.


Rechtsanwalt Harald Brennecke hat im Gesellschaftsrecht und Insolvenzrecht veröffentlicht:

  • "Das Recht der GmbH", Verlag Mittelstand und Recht, 2015, ISBN 978-3-939384-33-5
  • "Der Gesellschaftsvertrag der GmbH - Die GmbH-Satzung in Theorie und Praxis", 2015, Verlag Mittelstand und Recht, ISBN 978-3-939384-40-3
  • "Der Unternehmenskauf -  Rechtliche Risiken bei Kauf und Verkauf mittelständischer Unternehmen", 2014, Verlag Mittelstand und Recht, ISBN 978-3-939384-18-2
  • "Die Haftung des GmbH-Geschäftsführers", 2014, Verlag Mittelstand und Recht, ISBN 978-3-939384-29-8
  • "Gesellschaftsrecht in der Insolvenz", 2014, Verlag Mittelstand und Recht, ISBN 978-3-939384-26-7
  • "Die Limited in der Insolvenz", 2014, Verlag Mittelstand und Recht, ISBN 978-3-939384-34-2
  • "Der Insolvenzplan – Sanierungsinstrument in der Insolvenz", 2007, Verlag Mittelstand und Recht, ISBN 978-3-939384-03-8
  • "Die Regelinsolvenz - Insolvenz für Unternehmer und Unternehmen", 2014, Verlag Mittelstand und Recht, ISBN 978-3-939384-07-6
  • "Gesellschafterinteressen in der Publikums-KG: Auskunftsrechte der Kommanditisten einer Publikums-KG gegen Treuhänder“, 2014, Verlag Mittelstand und Recht, ISBN 978-3-939384-28-1
  • "Die Gesellschafterversammlung: Ein Leitfaden", Harald Brennecke und Dipl.-Jur. Marc Schieren, M. L. E., 2016, Verlag Mittelstand und Recht, www.vmur.de, ISBN 978-3-939384-50-2
  • "Arztpraxis – Kauf und Übergang", Harald Brennecke und Michael Kaiser, 2016, Verlag Mittelstand und Recht, www.vmur.de, ISBN 978-3-939384-54-0

Folgende Veröffentlichungen von Rechtsanwalt Brennecke sind in Vorbereitung:

  • Die Due Diligence – Rechtliche Prüfung beim Unternehmenskauf
  • Die Liquidation der Kapitalgesellschaft
  • Die Unternehmergesellschaft (UG)

Harald Brennecke ist Dozent für Gesellschaftsrecht und Insolvenzrecht an der DMA Deutsche Mittelstandsakademie und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Insolvenzrecht im DeutscherAnwaltVerein.  
Er bietet Schulungen, Vorträge und Seminare unter anderem zu den Themen:

  • Gesellschaftsrecht für Steuerberater und Unternehmensberater – Grundlagen des Gesellschaftsrechts
  • Gesellschaftsvertragsgestaltung – Grundlagen und Risiken
  • Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) – kleine Chance, großes Risiko
  • Welche Gesellschaftsform ist die Richtige? Vor- und Nachteile der Rechtsformen für Unternehmer
  • Geschäftsführerhaftung – Geschäftsführung von Kapitalgesellschaften; das letzte große Abenteuer der westlichen Zivilisation
  • Insolvenzrecht für Gründer und lebende Unternehmen: Aus Insolvenzen anderer lernen heißt das eigene Insolvenzrisiko zu vermeiden
  • Unternehmenssanierung: Kopf aus dem Sand! Wer zu spät reagiert, reagiert nie wieder.
  • Insolvenzrecht für Steuerberater – Grundlagen des Insolvenzrechts für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer
  • Insolvenzrecht für Unternehmensberater – Sanierungschancen erkennen und wahren
  • Insolvenzberatung: das (enorme) Haftungsrisiko des Sanierungsberaters

Kontaktieren Sie Rechtsanwalt Harald Brennecke unter:
Mail: brennecke@brennecke-rechtsanwaelte.de
Telefon: 0721-20396-28

 

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