Brennecke & Partner Rechtsanwälte Logo

Hausgeldrückstände – Zwangsverwaltung von Wohnungseigentum: 3. Teil

Hausgeldrückstände – Zwangsverwaltung von Wohnungseigentum: 3. Teil

Im Wege der Zwangsverwaltung versucht der Gläubiger seine Ansprüche durch die Einnah-men (bspw. Miete) zu befriedigen, die das unter Zwangsverwaltung stehende Objekt erzielt. Auch im Recht der Zwangsverwaltung haben sich im Rahmen der die WEG-Novelle aus dem Jahr 2007 Neuerungen ergeben.

Früher gehörte das von einem Wohnungseigentümer nicht gezahlte Hausgeld in der Zwangsverwaltung zu den Ausgaben der Verwaltung und war damit vom Zwangsverwalter vorweg von den Einnahmen des Objekts zu zahlen. Nunmehr gelten für Forderungen der übrigen Wohnungseigentümer bzgl. des Hausgeldes dieselben Bestimmungen wie bei öffentlichen Lasten, d.h. sie sind von dem Verwalter ohne weiteres Verfahren zu berichtigen. Diese Zahlungen betreffen allerdings nur die laufenden Kosten, nicht die rückständigen die möglicher-weise den Anstoß für das Zwangsverwaltung gegeben haben.

Erst wenn die laufenden Kosten durch die Einnahmen gedeckt wurden, können die darüberhinausgehenden - rückständigen - Forderungen bedient werden. Zudem dürfen die Hausgeldforderungen vom Zwangsverwalter nur dann beglichen werden, wenn keine vorrangigen Ansprüche (aus 1. Rang) zu bedienen sind.

Veröffentlicht in: PamS, 24.02.2008, "Rechtsanwälte informieren"


 

Weiterlesen:
zum vorhergehenden Teil des Buches

Links zu allen Beiträgen der Serie

Kontakt: info@brennecke-rechtsanwaelte.de
Stand: 08/2008


Wir beraten Sie gerne persönlich, telefonisch oder per Mail. Sie können uns Ihr Anliegen samt den relevanten Unterlagen gerne unverbindlich als PDF zumailen, zufaxen oder per Post zusenden. Wir schauen diese durch und setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung, um Ihnen ein unverbindliches Angebot für ein Mandat zu unterbreiten. Ein Mandat kommt erst mit schriftlicher Mandatserteilung zustande.
Wir bitten um Ihr Verständnis: Wir können keine kostenlose Rechtsberatung erbringen.


Das Referat Vollstreckungsrecht wird bei Brennecke & Partner Rechtsanwälte betreut von:

Vollstreckungsrecht ist in verschiedenen Rechtsgebieten angesiedelt. Je nach Problemstellung sind unsere in den jeweiligen Rechtsgebieten spezialisierten Anwälte für Sie da.

Wir verhandeln Vollstreckungsaufschübe und Teilzahlungsvereinbarungen, erheben Vollstreckungsgegenklagen oder die Einrede der Verjährung wegen (teilverjährter) Forderungen oder Zinsen (auch aus titulierten Ansprüchen). In diesen Fällen sind unsere Spezialisten für Insolvenzrecht Ihre Ansprechpartner.

Bei Vollstreckungen in Arbeitseinkommen (Lohnpfändung) sprechen Sie gerne unsere Spezialisten im Arbeitsrecht an.

Vollstreckungen in Bankguthaben oder bei Zwangsversteigerungen in Immobilien durch Banken: Unser Bankrechtsspezialisten sind hier Ihre erste Adresse.Bei Vollstreckungen im Ausland helfen Ihnen unsere Spezialisten im internationalen Recht und Europarecht.

Ihr Thema ist hier nicht aufgeführt ? Wenden Sie sich einfach an einen unserer Anwälte. Dieser wird Sie gerne an den richtigen Spezialisten weiterleiten.

Normen: § 16 WE






Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir keine kostenlose Rechtsberatung erbringen können.

Datenschutzerklärung


Mehr Beiträge zum Thema finden Sie unter:

RechtsinfosWEG-RechtKostenWohngeld
RechtsinfosImmobilienrechtZwangsverwaltung
RechtsinfosVollstreckungsrechtZwangsverwaltung



© 2002 - 2021

Ihr Rechtsanwalt vor Ort:


Datenschutzerklärung


Anfrage

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und willige in die Verarbeitung meiner Daten zur Bearbeitung meiner Anfrage ein. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden*

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir keine kostenlose Rechtsberatung erbringen können.