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Der Notfallplan für Unternehmer: Gesellschaftsvertrag und Unternehmertestament richtig abstimmen – die neunte Planungsfalle: Abfindungs- und Einziehungsklauseln steuerlich nicht prüfen

Rechtslage: 15. Juni 2026

Gesellschaftsverträge enthalten häufig Abfindungsklauseln für den Fall, dass ein Gesellschafter ausscheidet oder seine Erben nicht Gesellschafter werden sollen. Solche Klauseln sind sinnvoll, weil sie den Gesellschafterkreis steuern. Sie können aber erhebliche steuerliche Folgen auslösen, wenn die Abfindung deutlich unter dem steuerlichen Wert des Anteils liegt.

Erbschaftsteuerlich ist insbesondere § 7 Abs. 7 ErbStG zu beachten. Danach kann der Übergang eines Gesellschaftsanteils auf die verbleibenden Gesellschafter oder die Gesellschaft beim Ausscheiden eines Gesellschafters als Schenkung gelten, soweit der steuerliche Wert des Anteils den Abfindungsanspruch übersteigt. Das bedeutet: Nicht nur die Erben, sondern auch die verbleibenden Gesellschafter können steuerlich betroffen sein (§ 7 Abs. 7 ErbStG).

Hinzu kommt: Der Abfindungsanspruch selbst ist regelmäßig ein Geldanspruch. Er ist nicht dasselbe wie begünstigtes Betriebsvermögen. Wer eine Abfindungsklausel nur gesellschaftsrechtlich prüft, übersieht daher schnell, wie viel Liquidität auf welcher Seite tatsächlich benötigt wird.

Beispiel: Die Satzung sieht vor, dass die Erben eines verstorbenen Gesellschafters aus der GmbH ausscheiden und nur 60 Prozent des Verkehrswerts als Abfindung erhalten. Gesellschaftsrechtlich soll das die Fortführung sichern. Steuerlich kann die Differenz aber zum Problem werden, weil der Wertzuwachs bei den übrigen Gesellschaftern schenkungssteuerlich relevant sein kann.

Hinweis: Der Beitrag ist als allgemeiner Überblick formuliert und ersetzt keine rechtliche oder steuerliche Prüfung des Einzelfalls. Vor der Errichtung oder Änderung von Gesellschaftsverträgen, Vollmachten, Unternehmertestamenten, Abfindungsklauseln oder Unternehmensnachfolgeregelungen sollte eine rechtliche und steuerliche Beratung erfolgen.


Kontakt


Stand: Oktober 2026


Portrait Rechtsanwältin Veronika Seligmann

Profil

Veronika Seligmann ist Ihre ideale Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um das Thema Familie und Erben.

Bei der Abwicklung von Erbfällen finden Sie bei Frau Seligmann umfassende Unterstützung – egal, ob es sich um die übliche Bürokratie handelt oder ob Sie mit Ansprüchen von Miterben oder Pflichtteilsberechtigten konfrontiert werden. Veronika Seligmann unterstützt Sie nach einem Erbfall bei der dazugehörenden Bürokratie sowie bei der Abwicklung und Auflösung von Erbengemeinschaften.

Darüber hinaus ist Frau Seligmann die richtige anwaltliche Beraterin bei Pflichtteilsforderungen sowie bei Problemen und Fragen rund um das Thema Bestattung.

Auch bei der Gründung und Änderung von Unternehmen prüft Frau Seligmann familienvertragliche Regelungen und hilft Ihnen dabei, Eheverträge zu erstellen, um die Zersplitterung von Unternehmen zu vermeiden. Ebenso betreut sie Sie bei der Regelung der eigenen Nachfolge im privaten oder beruflichen Bereich.

„Bei Fragen nach der optimal gestalteten Nachfolge muss sowohl im unternehmerischen als auch im privaten Bereich eine umfassende erb- und steuerrechtliche Betrachtung erfolgen, die in vielen Fällen auch Schnittstellen zum Familienrecht hat.“

Ergänzend berät Frau Rechtsanwältin Seligmann aufgrund ihrer persönlichen Nähe zum Pferdesport auch zu rechtlichen Fragen rund um Pferdekauf, Pferdehaltung, Reitbeteiligungen und Haftung.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Erbrecht
  • Testamentsgestaltungen
  • Nachfolgeregelungen
  • Vorsorgeverfügungen
  • Steuerrecht
  • Steuerstrafrecht

Beruflicher Hintergrund

  • Studium der Rechtswissenschaften in Augsburg und München
  • Zusatzstudium Fachjournalismus an der Fachjournalistenschule Berlin
  • mehrjährige Lehrbeauftragte an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München
  • mehrjährige Tätigkeit in der Rechtsabteilung des Landesverbands des Bayerischen Roten Kreuzes

Sprachen

  • Deutsch
  • Englisch


Mehr Beiträge zum Thema finden Sie unter:

Rechtsinfos/ Erbrecht



Das Referat Erbrecht wird bei FASP Finck & Partner betreut von:

Portrait Rechtsanwältin Veronika Seligmann

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Veronika Seligmann ist Ihre ideale Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um das Thema Familie und Erben. Bei der Abwicklung von Erbfällen finden Sie bei Frau Seligmann eine umfassende Unterstützung, egal ob es sich nur um die übliche Bürokratie handelt oder Sie mit Ansprüchen von Miterben oder Pflichtteilsberechtigten konfrontiert warden. Veronika Seligmann betreut Sie bei der Regelung der eigenen Nachfolge im privaten oder beruflichen Bereich und unterstützt Sie nach einem Erbfall mit der dazugehörenden Bürokratie. Darüber hinaus ist Frau Seligmann für die Abwicklung und Auflösung von Erbengemeinschaften, die Unterstützung bei Pflichtteilsforderungen oder Probleme und Fragen rund um das Thema Bestattung die richtige anwaltliche Beraterin. Auch bei der Gründung und Änderungen von Unternehmen prüft Frau Seligmann familienvertragliche Regelungen und hilft Ihnen dabei Eheverträge zu erstellen um die Zersplittung von Unternehmen zu vermeiden. Leitsatz „Bei Fragen nach der optimal gestalteten Nachfolge muss sowohl im unternehmerischen, als auch im privaten Bereich eine umfassende erb- und steuerrechtliche Betrachtung erfolgen, die in vielen Fällen auch Schnittstellen zum Familienrecht hat.“

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Erbrecht
  • Testamentsgestaltungen
  • Nachfolgeregelungen
  • Versorgeverfügungen
  • Steuerrecht
  • Steuerstrafrecht

Beruflicher Hintergrund

  • Studium der Rechtswissenschaften in Augsburg und München
  • Zusatzstudium Fachjournalismus an der Fachjournalistenschule Berlin
  • mehrjährige Lehrbeauftragte an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München
  • mehrjährige Tätigkeit in der Rechtsabteilung des Landesverbands des Bayerischen Roten Kreuzes

Sprachen

  • Deutsch
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Klaus G. Finck, Rechtsanwalt

Rechtsanwalt, Steuerberater,
Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht und Steuerrecht

„Überblick, Erfahrung und Hartnäckigkeit helfen, jedes erdenkliche Dickicht zu durchdringen und für den Mandanten den besten Weg zum Ziel zu finden.“

Er ist Gründer und Namensgeber von FASP Finck & Partner. Sein Name steht für das F in FASP. 1999 erhielt er den Förderpreis „Demokratie Leben 1999“. Seit 28.06.2017 ist er zudem stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Bayerischen Akademie für Wirtschaftskommunikation eG, kurz BAW.

Tätigkeitsschwerpunkte
  • Wirtschafts- und Gesellschaftsrecht
  • Gestaltungsberatung
  • Unternehmensnachfolge
  • Heilberufe
  • Gelisteter Berater der KfW-Beraterbörse

Beruflicher Hintergrund

  • Rechtsanwalt seit 1981
  • Fachanwalt für Steuerrecht und Steuerberater seit 1984
  • Gründungsmitglied der Kanzlei 1986
  • Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht seit 2009

Privates Engagement

Mitgliedschaften

Ich freue mich, als Co-Autor mein Fachwissen im Ratgeber Unternehmensnachfolge 2025 der Deutsche Unternehmerbörse DUB.de teilen zu dürfen und Unternehmer*innen bei rechtlichen Fragestellungen der externen Nachfolge zu unterstützen.

In meinem Kapitel beleuchte ich unter anderem:

🔍 Welche rechtlichen Fallstricke bei einer externen Nachfolge auftreten können.
📄 Wie eine präzise Vertragsgestaltung den Kaufpreis sichert und Haftungsrisiken minimiert.
⚖️ Warum Themen wie Kaufpreisstruktur, Garantien und Haftung frühzeitig geklärt werden sollten, um eine reibungslose Übergabe sicherzustellen.

#unternehmensnachfolge #mittelstand FASP Finck & Partner Rechtsanwälte Steuerberater mbB

Mit und bei der Firma CADFEM habe ich letztes Jahr ein ganztägiges eLearning-Seminar „Die Risiken des Berechnungsingenieurs“ hergestellt. Den Teaser finden Sie hier: Teaser.

Kontakt: kontakt@fasp.de

Rufen Sie uns an: +49 (0) 89 - 652 001



Harald Brennecke, Rechtsanwalt

Harald Brennecke ist seit 1997 mit erbrechtlichen Mandaten befasst.
Als Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht berät er insbesondere bei der Gestaltung von Unternehmertestamenten, der Übertragung von Unternehmensanteilen und der Ausarbeitung von Unternehmererbverträgen im Hinblick auf die Sicherung der Unternehmensnachfolge. Als Fachanwalt für Insolvenzrecht berät er Erben und potenzielle Erben bei überschuldetem Nachlass in Bezug auf Erbausschlagung, Dürftigkeitseinreden und der Beantragung und Begleitung bei Nachlassinsolvenzverfahren.
Er berät weiterhin bei der Erstellung von Testamenten und der Gestaltung von Vermögensübergängen, insbesondere aus erbschaftssteuerlicher Sicht und der Auseinandersetzung von Erbengemeinschaften. Er berät bei Pflichtteilsansprüchen, Vermächtnissen sowie bei Fragen der Vorerbschaft und Nacherbschaft. Er begleitet Erben bei der Beantragung von Erbscheinen und der Abwicklung der Erbschaft.

Harald Brennecke hat im Erbrecht veröffentlicht:

  • "Erbrecht – Eine Einführung“ von Harald Brennecke und Dr. Maren Augustin, Verlag Mittelstand und Recht, ISBN 978-3-939384-17-5
  • „Erbschaftssteuer- und Schenkungssteuerrecht: Das Recht der Erbschafts- und Schenkungssteuer. Möglichkeiten zur Verringerung der Steuerbelastung bei Erbschaften und Schenkungen“, Verlag Mittelstand und Recht, ISBN 978-3-939384-16-8

Bereits 1999 war er Experte für Erbrecht in einer Serie von Live-Fernsehsendungen.
Rechtsanwalt Brennecke ist Dozent für Erbrecht an der DMA Deutsche Mittelstandsakademie.

Er bietet Schulungen, Vorträge und Seminare unter anderem zu den Themen:

  • Erbrecht für Steuerberater – Grundlagen des Erbrechts als Basis erbschaftssteuerrechtlicher Beratung
  • Der überschuldete Nachlass: Nachlassinsolvenz, Dürftigkeitseinrede oder Ausschlagung ?
  • Unternehmensnachfolge erfolgreich gestalten
  • Erbschaftssteueroptimierte Vermögensübertragung

Kontaktieren Sie Rechtsanwalt Harald Brennecke unter:
Mail:brennecke@fasp.de
Telefon: 0721-20396-22

 



Stephanie Deiters, Steuerberaterin. Diplom-Kauffrau


Durch ihre umfangreiche Tätigkeit in Kanzleien unterschiedlicher Größe sind ihr Mandanten jeglicher Rechtsform und Größe vertraut. Neben dem nationalen Steuerrecht bietet sie auch Beratung im internationalen Steuerrecht an.

Beruflicher Hintergrund

Studium der Betriebswirtschaftslehre in Köln, Salamanca (Spanien) und Mailand (Italien), internationaler Master CEMS an der Bocconi in Mailand Bestellung zur Steuerberaterin Anfang 2006 Steuerliche Beratung auf verschiedensten Gebieten des Steuerrechts in Kanzleien in Baden-Baden und München Beratung in den Sprachen: Englisch, Spanisch, Italienisch und Französisch

Autorentätigkeiten

Frau Deiters veröffentlicht regelmäßig Artikel zum Steuerrecht auf
stephaniedeiters.com

Mitgliedschaften

Steuerberaterkammer München Lions Club Accademia italiana della cucina

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