Regeln zum Sitz der AG und der SE im Vergleich
Die SE unterscheidet sich insofern von der deutschen Aktiengesellschaft, als dass sowohl für ihren Wegzug als auch für ihren Zuzug ein gesetzlich normiertes Verfahren besteht. Dies bietet ihr die Möglichkeit ihren Sitz innerhalb der EU zu verlegen ohne ihre Rechtspersönlichkeit zu verlieren, sodass die Gesellschaft mit ihrem Aktiv- und Passivvermögen als Rechtsträger fortbesteht (Zitat). Schließlich wurde die SE unter anderem deshalb geschaffen, um zur Verwirklichung des europäischen Binnenmarktes beizutragen (Zitat). Die SE bietet ebenfalls den Vorteil, dass die als europäische Rechtsform ihre „Staatsangehörigkeit“ nicht ändert (Zitat). Die Sitzverlegung der SE ist aufgrund der Änderung des subsidiär anzuwendenden Rechts ein hinausragendes Gestaltungsinstrument, wonach dadurch der Zuzug in steuerlich und gesellschaftsrechtlich vorteilhafte Mitgliedstaaten (Zitat) und ein Wettbewerbsvorteil gegenüber Gesellschaften denen eine solche Sitzverlegung nicht möglich ist, ermöglicht wird. Allerdings ist die Sitzverlegung aufgrund ihrer weitreichenden Folgen für die Gesellschaft mit einem hohen administrativen Aufwand verbunden (Zitat). Dennoch ist die Societas Europaea trotz der Cartesio Entscheidung des EuGH die einzige Rechtsform, welche eine grenzüberschreitende Sitzverlegung ohne die Notwendigkeit von Umgehungsgestaltungen innerhalb eines gesicherten Rechtsrahmens ermöglicht, was die grenzüberschreitende Sitzverlegung der SE zu einem Alleinstellungsmerkmal macht (Zitat).
In Bezug auf das Auseinanderfallen von Satzungssitz und Hauptverwaltung ist die SE jedoch mit weniger Gestaltungsspielraum ausgestaltet als die AG (Zitat). Anders als die AG droht ihr nach Art. 64 Abs. 1 lit. a) SE-VO die Liquidation, wenn der Satzungssitz und die Hauptverwaltung nicht im selben Mitgliedstaat liegen.
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Harald Brennecke, Rechtsanwalt
Rechtsanwalt Harald Brennecke ist Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Fachanwalt für Insolvenzrecht.
Er berät, vertritt und begleitet Gesellschafter, Geschäftsführer und Unternehmen bei
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z.B. Beratung zu Gesellschaftskonzepten, Gestaltung von Gesellschaftsverträgen, Geschäftsführerverträgen, Handelsregisteranmeldungen, Vorbereitung und Begleitung bei Notarterminen
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- Sanierung, Insolvenzvermeidung und Insolvenzbegleitung:
Harald Brennecke ist seit 1999 im Bereich der Unternehmenssanierung tätig. Als Fachanwalt für Insolvenzrecht berät und begleitet er Sanierungen und betreut Geschäftsführer und Gesellschafter bei Firmeninsolvenzen. Er unterstützt Geschäftsführer in der Unternehmenskrise hinsichtlich der für sie bestehenden Haftungsrisiken sowie Gesellschafter im Interesse der Wahrung der Unternehmenswerte. Er unterstützt bei der Suche nach Investoren und Wagniskapitalgebern (venture capital), begleitet Verhandlungen und erstellt Investorenverträge.
Rechtsanwalt Harald Brennecke hat im Gesellschaftsrecht und Insolvenzrecht veröffentlicht:
- "Das Recht der GmbH", Verlag Mittelstand und Recht, 2015, ISBN 978-3-939384-33-5
- "Der Gesellschaftsvertrag der GmbH - Die GmbH-Satzung in Theorie und Praxis", 2015, Verlag Mittelstand und Recht, ISBN 978-3-939384-40-3
- "Der Unternehmenskauf - Rechtliche Risiken bei Kauf und Verkauf mittelständischer Unternehmen", 2014, Verlag Mittelstand und Recht, ISBN 978-3-939384-18-2
- "Die Haftung des GmbH-Geschäftsführers", 2014, Verlag Mittelstand und Recht, ISBN 978-3-939384-29-8
- "Gesellschaftsrecht in der Insolvenz", 2014, Verlag Mittelstand und Recht, ISBN 978-3-939384-26-7
- "Die Limited in der Insolvenz", 2014, Verlag Mittelstand und Recht, ISBN 978-3-939384-34-2
- "Der Insolvenzplan – Sanierungsinstrument in der Insolvenz", 2007, Verlag Mittelstand und Recht, ISBN 978-3-939384-03-8
- "Die Regelinsolvenz - Insolvenz für Unternehmer und Unternehmen", 2014, Verlag Mittelstand und Recht, ISBN 978-3-939384-07-6
- "Gesellschafterinteressen in der Publikums-KG: Auskunftsrechte der Kommanditisten einer Publikums-KG gegen Treuhänder“, 2014, Verlag Mittelstand und Recht, ISBN 978-3-939384-28-1
- "Die Gesellschafterversammlung: Ein Leitfaden", Harald Brennecke und Dipl.-Jur. Marc Schieren, M. L. E., 2016, Verlag Mittelstand und Recht, www.vmur.de, ISBN 978-3-939384-50-2
- "Arztpraxis – Kauf und Übergang", Harald Brennecke und Michael Kaiser, 2016, Verlag Mittelstand und Recht, www.vmur.de, ISBN 978-3-939384-54-0
Folgende Veröffentlichungen von Rechtsanwalt Brennecke sind in Vorbereitung:
- Die Due Diligence – Rechtliche Prüfung beim Unternehmenskauf
- Die Liquidation der Kapitalgesellschaft
- Die Unternehmergesellschaft (UG)
Harald Brennecke ist Dozent für Gesellschaftsrecht und Insolvenzrecht an der DMA Deutsche Mittelstandsakademie und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Insolvenzrecht im DeutscherAnwaltVerein.
Er bietet Schulungen, Vorträge und Seminare unter anderem zu den Themen:
- Gesellschaftsrecht für Steuerberater und Unternehmensberater – Grundlagen des Gesellschaftsrechts
- Gesellschaftsvertragsgestaltung – Grundlagen und Risiken
- Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) – kleine Chance, großes Risiko
- Welche Gesellschaftsform ist die Richtige? Vor- und Nachteile der Rechtsformen für Unternehmer
- Geschäftsführerhaftung – Geschäftsführung von Kapitalgesellschaften; das letzte große Abenteuer der westlichen Zivilisation
- Insolvenzrecht für Gründer und lebende Unternehmen: Aus Insolvenzen anderer lernen heißt das eigene Insolvenzrisiko zu vermeiden
- Unternehmenssanierung: Kopf aus dem Sand! Wer zu spät reagiert, reagiert nie wieder.
- Insolvenzrecht für Steuerberater – Grundlagen des Insolvenzrechts für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer
- Insolvenzrecht für Unternehmensberater – Sanierungschancen erkennen und wahren
- Insolvenzberatung: das (enorme) Haftungsrisiko des Sanierungsberaters
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