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Anforderungen an die Angabe von Preisen im Internet


Nach der Preisangabenverordnung (PAngV) müssen bei dem Handel von Waren bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Es müssen wichtige Angaben gemacht werden um den Verbraucher zu schützen. So müssen auch beim Handel im Internet bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Mit der Frage zu den Anforderungen an die Preisangaben hatte sich der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshof zu beschäftigen. Die Preisangabenverordnung sieht vor, dass der Endpreis des Produkts ersichtlich sein und auch Auskünfte über die Umsatzsteuer auf der Internetseite enthalten sein müssen. Weiterhin ist durch den Anbieter des Produkts darauf hinzuweisen, ob noch andere Kosten entstehen. Diese Angaben dürfen außerdem nicht versteckt enthalten sein.

Vorliegend ging es um einen Versandhandel, der auf der Seite mit dem angebotenen Produkt und auch auf der Seite mit den Produktinformationen, keinen Hinweis zu Umsatzsteuer und zu den Versandkosten gab. Die einzelnen Auskünfte waren nur unter anderen Links wie „Allgemeine Geschäftsbedingungen“ und unter dem Punkt „Service“ zu erfahren. In diesem Fall blieb dem Kunden somit nur die Möglichkeit, auf der Internetseite des Versandhandels unter den weiteren Links die Informationen selbst zu erlesen. Es wurde Klage gegen diesen Versandhandel erhoben, über die zunächst das Landgericht und das Oberlandesgericht Hamburg zu entscheiden hatten. Der Klage wurde stattgegeben. Der Preis des Produkts, sowie Kosten und Umsatzsteuer seien so aufzuführen, dass sie zusammen mit dem Produkt selbst auf einer Seite erscheinen. („OLG Hamburg, Urteil vom 12.08.2004 – 5 U 187/03, LG Hamburg, Urteil vom 04.11. 2003 – 312 O 484/03“)

Der Bundesgerichtshof stimmte den Entscheidungen nicht ohne Einschränkungen zu. Es sei nicht notwendig alle erforderlichen Details auf einen Blick zu erlangen, also alles Wichtige auf einer Internetseite anzuzeigen. Darüber hinaus seien bei einem Einkauf im Internet immer Versandkosten zu tragen und dies wisse auch der Verbraucher. Somit reiche es laut des Senats aus, wenn dem Kunden die Möglichkeit gegeben werde, die für ihn wichtigen Auskünfte auf einem einfachen Wege zu erlangen



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Stand: 01/2008


Wir beraten Sie gerne persönlich, telefonisch oder per Mail. Sie können uns Ihr Anliegen samt den relevanten Unterlagen gerne unverbindlich als PDF zumailen, zufaxen oder per Post zusenden. Wir schauen diese durch und setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung, um Ihnen ein unverbindliches Angebot für ein Mandat zu unterbreiten. Ein Mandat kommt erst mit schriftlicher Mandatserteilung zustande.
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Das Referat Medienrecht wird bei Brennecke & Partner Rechtsanwälte betreut von:

Portrait Harald-Brennecke Harald Brennecke, Rechtsanwalt, Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz

Rechtsanwalt Harald Brennecke beschäftigt sich mit Medien- und urheberrechtlichen Fragestellungen. Er berät zu Urheberrechten, Presserecht, Berichterstattung und Firmenpräsentationen in Presse, Fernsehen, Internet und anderen Medien. Er vertritt bei Verletzungen des Persönlichkeitsrechts durch Veröffentlichungen.  Er setzt den Anspruch auf Löschung von Einträgen bei Suchmaschinenbetreibern durch.

Rechtsanwalt Harald Brennecke hat im gewerblichen Rechtsschutz veröffentlicht:

  • „Markenrecht - eine Einführung: Markenformen, Markenschutz und Markenanmeldung", JAHR, ISBN 978-3-939384-22-9"
  • Lizenzrecht - eine Einführung. Lizenzarten und Lizenzverträge.“ von Harald Brennecke und Florin Brückner, erschienen im Verlag Mittelstand und Recht,  2010, www.vmur.de, ISBN 978-3-939384-08-3
  • „17 UWG – Betriebsgeheimnisse und Verrat durch (ehemalige) Mitarbeiter“, 2015, ISBN 978-3-939384-38-0, Verlag Mittelstand und Recht
  • "Urheberrecht - eine Einführung", von Harald Brennecke und Simon Hofmann, 2011, Verlag Mittelstand und Recht, ISBN 978-3-939384-23-6
  • "Wettbewerbsrecht - Einführung in das Recht des unlauteren Wettbewerbs und das UWG", Harald Brennecke und Florin Brückner, 2010, Verlag Mittelstand und Recht, ISBN 978-3-939384-12-0.

Rechtsanwalt Brennecke ist Dozent für Medienrecht an der DMA Deutsche Mittelstandsakademie.

Er bietet unter anderem folgende Vorträge an:

  • Medien, Allgemeines Persönlichkeitsrecht und Urheberrecht – Nicht alles, was Spaß macht, ist auch erlaubt
  • Persönlichkeitsschutz im Internet
  • Das Recht auf Vergessen – Löschungsansprüche gegen Suchmaschinenbetreiber
  • Schutz von Kundenadressen und Geschäftsgeheimnissen – 17 UWG in Theorie und Praxis
  • Onlineshops rechtssicher gestalten
  • Lizenzvertragsgestaltung
  • Der Gebrauchtsoftwarekauf
  • Vertriebslizenzen in Recht und Praxis


Kontaktieren Sie Rechtsanwalt Harald Brennecke unter:  
Mail: brennecke@brennecke-rechtsanwaelte.de
Telefon: 0721-20396-28

Portrait Constantin-Raves Constatin Raves, Rechtsanwalt

Rechtsanwalt Constantin Raves berät im Medienrecht, insbesondere bei Veröffentlichungen aller Art in den unterschiedlichsten Medien. Herr Rechtsanwalt Raves steht unterstützend bei geplanten Veröffentlichungen zur Verfügung. Dies betrifft die Beratung im Vorfeld von Veröffentlichungen, so zum Beispiel im Hinblick auf einen notwendigen Titel-, Werk- und Markenschutz ebenso wie bei rechtsverletzenden Veröffentlichungen durch Dritte, insbesondere bei Veröffentlichungen von Werken in den neuen Medien. Herr Rechtsanwalt Raves hat im gewerblichen Rechtsschutz veröffentlicht:

  • Markenrecht - eine Einführung Markenformen, Markenschutz und Markenanmeldung von Harald Brennecke, Constantin Raves, Florian Brückner, 2018, 2. Auflage, Verlag Mittelstand und Recht, 978-3-939384-81-6

Herr Rechtsanwalt Raves ist Dozent für das Medienrecht an der DMA Deutsche Mittelstandsakademie. 
Er bietet Schulungen, Vorträge und Seminare unter anderem zu den Themen:

  • Wie veröffentliche ich rechtssicher ein Buch oder ein E-Book? - Möglichkeiten des Titel- und Urheberschutzes
  • Rechtsschutz bei Urheberrechtsverletzungen
  • Schutz vor Verletzungen des Persönlichkeitsrechtes

Kontaktieren Sie Herrn Rechtsanwalt Constantin Raves unter:

Mail: raves@brennecke-rechtsanwaelte.de

Telefon: 0251 - 508 534 44

Gericht / Az.: BGH, 04.10.2007, I ZR 143/04
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